So schützen Sie sich effektiv vor RFID- und NFC-Missbrauch

RFID- und NFC-Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, da sie die elektronische Authentifizierung in den unterschiedlichsten Bereichen deutlich erleichtern. Welche Gefahren diese Technologien bergen und wie Sie sich proaktiv gegen Missbrauch schützen können, verrät unser Blog-Beitrag.

Bei der sogenannten „Radio Frequency Identification“ (RFID) handelt es sich um einen internationalen Übertragungsstandard zum kontaktlosen Datenaustausch via Funk. RFID kommt bei den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz und erleichtert unter anderem die automatische Authentifizierung von Personalausweisen und Kreditkarten. Auch bei der Fahrzeugidentifikation (z. B. Mautsysteme) oder als verstecktes Echtheitsmerkmal für Medizin- und Designer-Produkte kommt RFID-Technik zum Tragen. 

NFC (Near Field Communication) basiert auf derselben Technologie und wurde speziell für kurze Distanzen zwischen 1 bis 4 Zentimetern entwickelt, während RFID eine deutlich größere Reichweite bietet.

RFID ist übrigens keine Erfindung der Neuzeit, sondern bereits seit mehr als fünfzig Jahren im Einsatz. Die ersten RFID-Anwendungen wurden Ende des Zweiten Weltkrieges im Luftkrieg zwischen Großbritannien und Deutschland zur Freund-Feind-Erkennung eingesetzt. Der Siegeszug des RFID-Chips wurde aber erst durch kostengünstige Herstellungsmethoden möglich, die in jüngerer Vergangenheit entwickelt wurden. Heute gelten RFID-Tags als Wegwerfartikel und sind bereits für wenige Cent erhältlich. Durch die fortschreitende Miniaturisierung sind mittlerweile sogar RFID-Transponder in Größe eines Reiskorns möglich.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Ein wesentlicher Vorteil von RFID, gegenüber klassischen Magnetstreifen oder Barcodes: RFID-Informationen lassen sich viel einfacher scannen. Während beispielsweise Barcode-Lesegeräte eine exakte Positionierung und direkten „Sichtkontakt“ benötigen, muss sich ein RFID-Leser einfach nur in der Nähe des Transponders befinden. Deshalb müssen Sie Ihre RFID-fähige Kreditkarte nicht einmal aus Ihrer Geldbörse nehmen, um damit zu bezahlen. Das ist äußerst praktisch und zeitsparend, doch leider nicht ganz ungefährlich. 

Kreditkarten sind anfällig für RFID-Attacken

RFID-fähige Karten übertragen Ihre persönlichen Informationen kontaktlos an entsprechende Lesegeräte. RFID ist auch deshalb besonders anfällig für Hacker-Angriffe, weil das Übertragungsprotokoll nicht verschlüsselt ist und im schlimmsten Fall die Finanzinformationen im Klartext übertragen werden. Kriminelle, die mit einem geeigneten Lesegerät bewaffnet sind, können also unbemerkt sämtliche Informationen einsammeln, die auf RFID-Karten in Ihrer Brieftasche gespeichert sind. Selbst Ihre kontaktlose Kartentransaktion kann ein Dieb abfangen, wenn er an der Kasse hinter Ihnen steht.

Wie einfach der Datendiebstahl funktioniert, erläutert dieser TV-Beitrag

Betrügerische Masche

Sicher wissen Sie bereits, dass Beträge unter 25 Euro beim kontaktlosen Bezahlen keiner weiteren Verifikation bedürfen. Hacker können also heimlich Beträge in Höhe von jeweils 24,99 Euro von Ihrem Kreditkartenkonto abbuchen und alles was sie dafür benötigen, ist ein Lesegerät. Dass dieses für wenige Euros im freien Handel erhältlich ist und die Bedienung keine speziellen Kenntnisse erfordert, macht das Ganze für Betrüger besonders interessant.

Doch Kreditkartenbetrug ist nur die Spitze des Eisbergs, denn durch das kontaktlose Auslesen von Daten wird auch der Identitätsdiebstahl begünstigt. Nicht umsonst hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bereits im März 2006 Bedenken geäußert: „Die RFID-Technologie wird nur akzeptiert werden, wenn der Datenschutz und die Datensicherheit gewährleistet sind. Hier ist allerdings noch viel zu tun.“

Schutz gegen RFID-Diebstahl

Glücklicherweise existiert ein wirksames Mittel gegen den heimtückischen Datenklau: RFID-Blocker. Speziell beschichte Kartenetuis blockieren elektromagnetischen Wellen und verhindern so das unbemerkte Scannen von NFC- und RFID-Karten. Diese RFID-Protection-Cases müssen nicht teuer sein und schützen Ihre wertvollen Daten immer und überall. Der schlanke Formfaktor ist ein weiteres Plus, schließlich sind RFID-Protection-Hüllen nur wenige Millimeter dick.

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